Unsere Konzeption

Vereinsgeschichte

Der Verein ist zwar noch nicht sehr alt, aber dennoch gibt es schon eine Geschichte, die zur Gründung des Kindergarten geführt hat. Hier könnt Ihr lesen, wie unser Kindergarten entstand.

Die Gründung des “Elterninitiativkindergarten Waldzwerge e.V.“ entstand 1990 aus einer Notsituation der Kindergartenplätze im Ort Marienbaum. Es standen im katholischen Kindergarten nicht genügend Kindergartenplätze zur Verfügung.

Aus diesem Grunde setzten sich beherzte Mütter zusammen und schafften es trotz vieler Schwierigkeiten und Problemen gleichzeitig den Verein selbst, wie auch den Kindergarten für Ihre Kinder sowie für zukünftige Jahrgänge zu gründen.

Es wurden Behördengänge absolviert, Versammlungen abgehalten, eine Satzung geschaffen.

Es wurde natürlich auch nach einer geeigneten Unterkunft für den zukünftigen Kindergarten gesucht. Hierfür wurde ein entsprechendes, ja geradezu ideales Gebäude in herrlicher Landschaft gefunden.

Sofort wurde Hand angelegt und in Eigenleistung Toilettenanlagen, Außenanlagen, Spielplatz und noch vieles mehr erstellt.

Auch heute sind Eigeninitiative und Eigenleistung, Mitarbeit, Kreativität und Initiative erforderlich.

Öffnungszeiten

Der Kindergarten ist von Montags bis Freitags in der Zeit von 7.30 – 14.30 Uhr geöffnet.

 

Kinder, die nicht über Mittag bleiben möchten, haben die Möglichkeit zwischen 12.00 – 12.30 Uhr abgeholt zu werden

In den Sommerferien schließt unsere Einrichtung für 3 Wochen

Die Regelung der Öffnungszeiten wird jährlich abgefragt

Alle anderen Schließungstage/ Brückentage werden abgesprochen

Vorstellung der Einrichtung

Die „Waldzwerge" bestehen aus einer Gruppe mit altersgemischten Kindern im Alter von 2-6Jahren,wobei ein ausgewogenes Verhältnis der Geschlechter angestrebt wird.

Unsere Kinder haben die Möglichkeit, sich in zwei Ebenen aufzuhalten.Es gibt verschiedene Bereiche, zum Beispiel den Baubereich, den Spieleteppich, das Lesebett und die kreative Förderung.

Auf der oberen Etage genießen die Kinder die Möglichkeit sich in den Bewegungsraum oder auch in den Ruheraum zurückzuziehen, im Rollenspielbereich zu agieren oder in der Musikecke ihrer Phantasie freien Lauf zu lassen.

 

Montags starten wir nach dem Wochenende mit unserem Kinderparlament. Eine Versammlung zwischen Kinder und Erzieherinnen, in der wichtige Dinge aus dem Kindergartenalltag besprochen und entschieden/abgestimmt werden. Hierzu werden zu Anfang des Kindergartenjahres zwei Kindervertreter aus der Gruppe von Kindern gewählt. Unsere Kinder haben so Mitspracherecht und können eigene Entscheidungen gemeinsam treffen.

 

Am zweiten Wochentag findet generell unser gemeinsames Frühstück im Gruppenraum statt. Beim Aufbauen und Eindecken der langen Tafel helfen die Kinder mit. Zusammen erleben wir die Tischkultur und lassen uns Brötchen und Kakao bei einem kleinen Pläuschen schmecken.

 

Mittwochs ist unser Waldtag!

Der angrenzende Wald und unsere Außenanlage, die bei jedem Wetter in Anspruch genommen werden, spielen in unserem Kindergarten eine große und wichtige Rolle.

Verschiedene schöne Erlebnisse haben die Kinder, bei der Errichtung von Waldhütten oder beim Bauen eines großen Nestes aus Naturmaterialien. (Holz, Äste, Moos)

So besteht jederzeit die Möglichkeit, Beschäftigungsangebote und auch das gemeinsame Frühstück  in dieses Nest zu verlegen. Wir ermöglichen den Kindern mit der Natur Erfahrungen zu machen, die Natur aber auch zu achten und zu schützen, ebenso bewusst den Verlauf der Jahreszeiten zu beobachten.

In unserem Erlebnispark im Außenbereich können sich unsere Kinder bei allen Wetterlagen austoben, und auf Entdeckungsreise gehen.

Deshalb haben die Kinder auch feste Schuhe und Buddelhose ganzjährig im Kindergarten und können z.B. an unserer Zwergenpumpe’ nach Herzenslust mit Wasser, Sand und Erde matschen.

 

Donnerstags findet in der Turnhalle im Ort von 07.30-09.30 Uhr ein attraktives Bewegungsprogramm statt. Anschließend werden wir mit dem Schulbus des Fördervereins zum KIndergarten gebracht. Zehn ehrenamtliche Pensionäre übernehmen abwechselnd die Fahrten.

 

Der letzte Wochentag hält ein musikalisches Angebot bereit, Frau Maria Tersteegen, ausgebildete Musiktherapeutin, erarbeitet verschiedene Lieder und Spiellieder mit und ohne Instrumente in altershomogenen Gruppen Sie selber bringt immer ihre Gitarre "Walburga" mit.

 

Im Anschluss daran finden unsere Kleingruppenangebote für die Zwerge, Ameisen und Wichtelkinder statt.


Unser gesetzlicher Auftrag im Kindergarten

Der Kindergarten ist eine sozialpädagogische Einrichtung und hat neben der Betreuungsaufgabe eine eigenständige Erziehungs- und Bildungsaufgabe als Elementarbereich des Bildungssystems.

Die Förderung der Persönlichkeitsentwicklung des Kindes, die Beratung und die Information der Erziehungsberechtigten ist von wesentlicher Bedeutung. Der Kindergarten ergänzt und unterstützt dadurch die Erziehung des Kindes in der Familie.

Aufgrund der Bildungsvereinbarung werden Beobachtungen und der Entwicklungsstand schriftlich mit Einwilligung der Eltern dokumentiert.

Halbjährlich findet ein intensives Entwicklungsgespräch statt, Termine werden individuell mit den Eltern vereinbart. Einmal jährlich wird dazu ein Bericht mit dem GaBi (Ganzheitliche Bildungsdokumentation) erstellt. Hier ist die Zusammenarbeit zwischen Erziehungsberechtigten und Erziehern besonders wichtig.


Wir fangen mit einem neuen Sprachbildungs- und Sprachförderungsprogramm an. "BASIC U3, Ü3" von Renate Zimmer. Ziel dieser alltagsintegrierten Sprachentwicklungsbeobachtung im Kindergarten ist es...

...den defizitorientierten Blick auf Sprache aufgeben, stärker kompetenzorientiert arbeiten.


Also:

  • weg von isoliertem Programm
  • weg vom Blick auf Schwächen und Defizite
  • hin zu alltagsbasierten Erlebnissen, die zum Sprechen verlocken

Diese Beobachtungen finden zwei mal im Jahr statt. Zudem wird für jedes Kind ein Ordner angelegt, indem Portfolio, Arbeitsblätter, Bastelarbeiten, Fotos etc. chronologisch eingeheftet werden.

Zweijährige im Kindergarten

Betreuung von Kindern unter 3 Jahre (gültig ab 01.08.2008)

 

Seit dem 01.08.2008 betreuen wir auch zweijährige Kinder in unserer Einrichtung. Das war ein langer Weg, zuerst mussten sich Erzieherinnen fortbilden und dann viele gute Gedanken machen, wie sie es räumlich und die Betreuung im Alltag praktisch umsetzen.

Nach vielen Umbaumaßnahmen und Neuanschaffungen für unsere Jüngsten konnten die ersten U3-Kinder aufgenommen werden. Im Hinblick auf Entwicklung und Bindung zu den Eltern, sind für die U3-Kinder andere Dinge wichtig als für die älteren Kindergartenkinder. Vor allem feste Rituale und wiederkehrende Ereignisse am Kindergartenmorgen geben Sicherheit und Geborgenheit. Natürlich dürfen die Kinder von ihrem liebsten Kuscheltier und dem Schnuller von zuhause begleitet werden. Um die pflegerischen Aufgaben kümmern wir uns in Absprache mit den Eltern gerne, dazu gehört das tägliche Wickeln und später auch das "trocken werden". Die Kinder haben die Möglichkeit einen Mittagsschlaf zu machen, dafür bekommen sie einen von zuhause mitgebrachten Schlafanzug an und während wir Geschichten vorlesen können sie im abgedunkelten Ruheraum gemütlich im Bettchen einschlummern. Eine rundum häusliche Atmosphäre ist dabei wichtig, die Kinder sollen sich wohl fühlen und den Kindergarten positiv erleben.

Von Anfang an können die Kinder sich ein persönliches Zeichen mit einem Tiersymbol aussuchen. Sie finden es an der Garderobe, am Handtuchhaken im Waschraum und auch in ihrer Schublade mit den Wickelutensilien wieder. Unser Haus bietet Spielraum auf zwei Ebenen, so dass eine Gruppe von U3-Kindern auch immer die Möglichkeit hat, sich mit einer Erzieherin nach oben zurück zu ziehen. Allerdings ist es natürlich unser Ziel die Jüngsten von Anfang an mit in die Gesamtgruppe zu integrieren.

 

Die Eingewöhnungsphase

 

Bereits bei der Kontaktaufnahme erkundigen wir uns über die bisherige Entwicklung des Kindes, seine Lieblingsspielzeuge, sprachliche Besonderheiten sowie mögliche Ablöseschwierigkeiten. Wir lernen hierbei das Kind und die Familie kennen und umgekehrt die Familie unseren Kindergarten.

Während des Kindergartenalltags werden die Kinder zunächst von einer "Bezugserzieherin" begleitet. Die Eingewöhnungsphase ist individuell, da auch jedes Kind individuell ist. Besonders wichtig ist uns eine langsame und behutsame Ablösungsphase, die wir nach dem "Berliner Modell" gestalten. Zunächst begleiten die Eltern ihr Kind. In Abstimmung mit der Bezugserzieherin wird nach und nach die Betreuung und die pflegerische Handlung übernommen. Die Eingewöhnungsphase gestaltet sich nach dem Entwicklungsstand des Kindes, in vertrauensvoller Absprache mit den Eltern. Die Eltern sollen sich in der Eingewöhnungsphase möglichst zurückhalten. Sie beobachten aufmerksam das Verhalten ihres Kindes und bieten ihm bei Bedarf Zuflucht und Rückhalt. Zeitgleich wird sich die Erzieherin langsam dem Kind nähern, sich aber nicht aufdrängen. Diese Annäherung wird kontinuierlich ausgebaut, bis sich das Kind in unserem Waldzwergekindergarten wohl fühlt. Nun wird eine kurzweilige Abwesenheit der Eltern herbeigeführt. Diese wird entsprechend abgestimmt und ausgebaut. Das Kind wird nach und nach eine Beziehung zu der Erzieherin aufbauen, sie um Hilfe fragen und sich auch trösten lassen. Die Eingewöhnungsphase ist abgeschlossen wenn das Kind den Vormittag ohne seine Eltern in der Gruppe verbringt.

 

Gerne unterstützen wir die Sauberkeitserziehung der Kinder. Die Erstverantwortung bleibt selbstverständlich bei den Eltern.

 

Unsere Jüngsten bilden die Zwergengruppe. Wir bevorzugen Kleingruppenarbeit, da wir hier die Kinder intensiver und individueller erleben und fördern können. Dies unterstützt eine zum Wohl des Kindes ausgerichtete Erziehung. Ergänzend werden die Kinder auch in Gesamtgruppenangebote eingebunden.

 

Wir freuen uns auf ihre Kinder und sind uns sicher, dass ihre Kinder sich in unserem Waldzwergekindergarten wohl fühlen, Spaß haben und gut auf den weiteren Lebensweg vorbereitet werden.

Kennenlernen und Anmeldung

Das Kennenlernen unserer Einrichtung ist für zukünftige Kinder und interessierte Eltern nach telefonischer Absprache jederzeit möglich. Je nach Auslastung des Kindergartens sind auch im laufenden Jahr Anmeldungen möglich, im Regelfall ist jedoch eine Aufnahme des Kindes zum Beginn des Kindergartens üblich.

Die Aufnahme der Kinder erfolgt nach Kriterien, die jährlich im Rat der Tageseinrichtung festgelegt werden.

Um den Kindern einen sanften Einstieg zu ermöglichen, können sie einige Wochen vor den Ferien an verschiedenen Vormittagen die Waldzwerge für ca. 2 Stunden besuchen. Die Kinder können individuell nach ihren eigenen Bedürfnissen selbst entscheiden, ob sie ihre Zeit mit den Eltern oder schon alleine verbringen möchten.

Tagesablauf

Die Kinder werden von 7.30 – 9.00 Uhr in den Kindergarten gebracht.

Jeder Tag, außer Dienstags und Donnerstags beginnt mit dem offenen Frühstück.

In der Zeit von 07.30 – 10.00 Uhr besteht die Möglichkeit ausgewogen zu frühstücken. Das Frühstück wird liebevoll von den Erzieherinnen und Kindern vorbereitet.

Im Anschluss treffen wir uns für gemeinsames Spielen oder Singen im Morgenkreis. Dienstag und donnerstags frühstücken wir gemeinsam.

Während und nach dem Frühstück findet das Freispiel für die Kinder statt.

Das Freispiel ist für das Kind besonders wichtig, um Kontakt zu den anderen Kindern aufnehmen zu können. Jedes Kind kann dabei Erfahrungen mit sich und vor allem mit den anderen Kindern machen, großmögliche Selbständigkeit und Eigeninitiative entwickeln und seine emotionalen Kräfte aufbauen.

Während des Freispiels dürfen die Kinder in, von den Erzieherinnen ausgewählten Kleingruppen auf dem hinteren Außengelände auch alleine spielen. Hierzu ist ein Einverständnis der Eltern erforderlich.

Im Freispiel werden oft von den Erzieherinnen vorbereitete Beschäftigungen angeboten. Das sind jeweils themenbezogene Angebote wie Märchen, Bilderbücher, Sachgespräche, Spiele, musikalische Angebote, Rätselrunden und vieles mehr, die regelmäßig wechseln.

Neben der Vermittlung von Wissen, fördern wir die Fantasie und Kreativität der Kinder. So können mit verschiedenen Materialien wie z.B. Knete und Farben, Gefühle und Erlebnisse ausgedrückt werden.

Durch feste Rituale im Tagesablauf wie z. B. Morgenkreis, Stuhlkreis, gemeinsames Aufräumen etc. lernen die Kinder Regeln und Grenzen.

In der Zeit von 12.00 – 12.30 Uhr, bzw. 14.00 – 14.30 Uhr können die Kinder abgeholt werden.

Frühstück und Übermittag

Um das ausgewogene Frühstück kümmern sich die Erzieherinnen. Angeboten werden verschiedene, selbstgebackene Brotsorten, Wurst und Käse aller Art, Marmelade aus eigener Herstellung, täglich frisches Obst, Müsli und wechselnde Sorten Cornflakes. Der minimale finanzielle Betrag zum Essen wird monatlich rückwirkend eingesammelt und berechnet sich nach Anwesenheitstagen der einzelnen Kinder.

Kinder die unsere Blocköffnungszeit nutzen möchten, bringen sich bitte ein Lunchpaket mit. Die Eltern der Kinder geben Obst Gemüse, Brot oder Joghurt zur eigenen Verpflegung mit. Eine gesunde Ernährung ist uns sehr wichtig. Getränke werden von uns gestellt. Süßigkeiten wie z. B. Milchschnitten oder Bonbons sind nicht erlaubt. Diese gemeinsam eingenommenen Mahlzeiten sind für unsere Kinder ein schöner Teil ihres Kindergartenalltags.

Ruhephase

Nach dem gemeinsamen Mittagessen beginnt die Ruhephase für alle Kinder. Die Entspannung ist als Gegenpol zum aktiven Vormittag ein guter Ausgleich.

Im Bewegungsraum auf Matratzen oder auf dem Lesebett machen es sich die Kinder mit einer Erzieherin bequem und lauschen einer Geschichte oder einem Hörbuch.

Geburtstage

Der Geburtstag im Kindergarten ist für das Kind immer etwas besonderes und wird mit allen gemeinsam gefeiert. Das Geburtstagskind kann an seinem Ehrentag für die Kinder etwas mitbringen, z. B. Kuchen, Eis, Brötchen, Quarkspeisen oder andere leckere Sachen, wobei man auf Süßigkeiten verzichten sollte. Natürlich bekommt das Geburtstagskind auch von den Erzieherinnen ein kleines Geschenk.

Im Morgenkreis wird gemeinsam mit allen Kindern gesungen und gespielt, wir zünden Kerzen an und lassen das Geburtstagskind hochleben.

Feste und Aktionen

Im Kindergarten feiern und erläutern wir alle Feste im Laufe eines Kalenderjahres, wie z.B. Karneval, Ostern, Erntedank, St. Martin, Nikolaus und Weihnachten.

Aber auch zahlreiche interne Kindergartenaktionen beleben unseren Waldzwergenalltag. Dazu gehören Familienausflüge und das jährliche Kindergartenfest.

So wird die Verabschiedung unserer „Großen Wichtelkinder“ in die Schule auch mit viel Liebe, einigen Überraschungen und einer Übernachtung  ausgiebig gefeiert.

Wir Waldzwergenfamilien nehmen auch regen Anteil am Dorfgeschehen. Dies können der Karnevalsumzug, Dorf- und Pfarrfest sein.

Zwergenpost

Die „Zwergenpost“ ist ein von den Erzieherinnen  erstelltes Informationsheft, dass alle zwei Monate erscheint. Es werden vorbereiteten Beschäftigungen, Inhalte von aktuellen Bilderbüchern, Rückblicke von Festen oder Ausflügen und Termine mitgeteilt.

Auch die speziellen Angebote für unsere Vorschulkinder, die in der „Wichtelstunde“ erarbeitet werden, werden dort vorgestellt.

Die Eltern sind herzlich eingeladen sich aktiv mit einzubringen.

Download
Gerne kann man sich hier mal ein Beispiel einer Zwergenpost anschauen
ZP Jan-Feb 15.pdf
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Ziele unserer pädagogischen Arbeit

Unsere pädagogische Ausrichtung leitet sich aus dem demokratischen Erziehungsstil ab. Wir möchten jedem Kind zur größtmöglichen Selständigkeit und Eigenaktivität verhelfen, seine Lehrfreude anregen und stärken.

 

Die schöpferischen Kräfte jeden Kindes wird unter Berücksichtigung individueller Neigungen und Begabungen gefördert. Die soziale Rolle in der Gruppe ermöglicht, dass die Kinder ein partnerschaftliches, gewaltfreies und gleichberechtigtes Miteinander erfahren. Unsere gesamte Arbeit im Kindergarten ist davon geleitet, dass das Spiel die dem frühen Kindesalter entsprechenden Lebens- und Verstehensform ist.

 

Im freien und auch angeleiteten Spiel verarbeitet das Kind seine Erfahrungen mit Menschen und Dingen, es gewinnt dabei neue Erkenntnisse und entwickelt individuelle und soziale Fähigkeiten. Der Kindergarten als "Spielumwelt" bahnt allseitige Förderung aller Kinder an. Unser waldnaher Kindergarten vermittelt den Kindern elementare Kenntnisse der Umwelt durch ein breites Angebot an Erfahrungsmöglichkeiten, vor allem in der Natur.

Unsere Rolle als Erzieherinnen dieser Einrichtung sehen wir darin, jedes Kind mit seinen Schwächen und Stärken aufzunehmen. Begleiter in verschiedenen Situationen zu sein, z.B. bei freudigen Anlässen, Problemen und Konflikten Vorbildfunktion sowie geduldiger Zuhörer zu sein.

Kleingruppen

Die Altersspanne und der Entwicklungsstand der einzelnen Kinder sind seit der Aufnahme der U3 Kinder nochmal größer geworden. Um alle individuell fördern zu können und Interessen besser wahrzunehmen, haben wir die Kinder in 3 altersgleiche Gruppen eingeteilt. Die Jüngsten (2-3 Jahre) sind die "Zwerge", unsere Mittleren die "Ameisen" (3-5 Jahre) und die Ältesten (5-6 Jahre) sind die "Wichtel".

Jede Erzieherin ist einer Gruppe zugeteilt und bereitet für Freitags morgen ein altersentsprechendes Angebot vor. Alle zwei Monate wechselt die Erzieherin die Kleingruppe, damit jede den Blick auf den Entwicklungsstand aller Kinder hat.

 

Wir möchten trotz der Erzieherrolle auch Partner des Kindes sein. Jedes Kind wird dabei individuell beobachtet und die Ergebnisse schriftlich dokumentiert, und den Eltern im Gespräch mitgeteilt. Es ist uns wichtig, eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich die Kinder wohlfühlen können, Lebensfreude entwickeln und eine positive Einstellung zum Leben bekommen.


Sie werden auf die Schule vorbereitet, dass heißt, wir stärken ihr Selbstbewusstsein, fördern ihre Ausdauer, Neugierde und Konzentration durchs Spielen, Malen und Basteln. Um individuell auf jedes Kind eingehen zu können, legen wir besonderen Wert auf Kleingruppenarbeit.

Wichtelstunde / Vorschulerziehung

Ab dem ersten Kindergartentag beginnt schon im Waldzwergekindergarten die Vorschulerziehung, denn alle Erfahrungen, die das Kind macht, bereitet es auf das Leben und die Schule vor. Speziell das letzte Jahr im Kindergarten ist bei den Waldzwergen etwas Besonderes. Die Kinder kommen in die Wichtelgruppe, das Kind freut sich, zu "den Großen" zu gehören und ein Wichtelkind zu sein. So bieten wir hier im letzten Jahr Projekte für die Wichtelkinder an, wobei Ideen der Kinder mit in die Planung einfließen.

 

Zwei Erzieherinnen haben die Fortbildung zum Zahlenland nach Professor Preiß absolviert. Nach den Herbstferien beginnen die Vorschulkinder dann spielerisch erst die Ziffern von 1-10 únd dann auch von 11-20 kennenzulernen. In einem Rollenspiel erlernen sie mühelos die Zahlen- und vor allem auch die Mengenbegriffe kennen. Jede Einheit dauert circa 60 Minuten,es wird gespielt, vorgelesen, gesungen, erzählt und verschiedene Materialien zum Zahlenstand gearbeitet.

Zudem machen die Vorschulkinder regelmäßig Exkusionen im nahen Umfeld. Dadurch lernen sie verschiedene Berufsgruppen kennen und können mal einen Blick "hinter die Kulissen" werfen.

Partnerschaft mit den Eltern

Unser Kindergarten „Die Waldzwerge e.V.“ ist eine Elterninitiative und erfordert eine gute Zusammenarbeit und tatkräftige Unterstützung der Eltern und Erzieherin. Dafür bietet der Elterninitiativkindergarten die Gelegenheit aktiv an der Gestaltung des Kindergartens mitzuwirken. Wünsche und Anregungen werden immer gerne aufgenommen.

Es fallen Arbeiten an, die aus Kostengründen von den Eltern getragen werden ( z.B. Gartenarbeit, Elektro- und Holzarbeiten, Näh- und Bastelaufgaben, Organisations und Gestaltungsaufgaben). Die gemeinsamen Arbeiten für unsere Kinder fördern in familiärer Atmosphäre die Zusammengehörigkeit im Verein. Die kindliche Verbundenheit wird so gefördert und verstärkt.

Organigramm

Zusammenarbeit mit anderen Institutionen

Unser Kindergarten arbeitet mit dem Jugendamt, dem Gesundheitsamt und der Grundschule im Ort zusammen. Ebenso besuchen wir regelmäßig die Bücherei.

Außerdem  ermöglichen  wir Schülern verschiedenster Schulformen bei uns praktische Erfahrungen zu sammeln.

Um den Kindern den Wald näher zu bringen, bekommen wir regelmäßig Besuch vom Förster und Mitarbeitern des Naturschutzbundes.

Kooperationen

  • mit der Logopädin Elke Dufrin aus Kalkar
  • Sportverein SV Vynen-Marienbaum
  • mit der Musiktherapeutin Maria Tersteegen
  • mit dem Naturschutzbund Kreisgruppe Wesel e.V.

Ärztliche Bescheinigung und Krankheit

Vor dem Kindergarteneintritt besprechen sie bitte mit ihrem Kinderarzt, ob es keine medizinische Einwände für den Besuch einer Tageseinrichtung für Kinder gibt. Bitte bestätigen sie uns dieses mit der Kopie der letzten Vorsorgeuntersuchung.


Nach einer ansteckenden Erkrankung bringen sie ebenfalls eine ärztliche Bescheinigung nach der Genesung mit. Bitte informieren sie unsere Erzieherinnen, wenn ihr Kind eine ansteckende Erkrankung hat. Ihr Kind ist dann zu Hause am Besten aufgehoben. So erholt es sich rasch und andere Kinder werden nicht angesteckt.  Wird ein Kind während des Kindergartenbetriebes krank oder verletzt sich, informieren die Erzieherinnen die Eltern sofort.

Zu guter Letzt

Unser „Waldzwergenteam“ freut sich auf das Zusammensein mit den Kindern und auf die Zusammenarbeit mit den Eltern.

Als weltoffene und tolerante Einrichtung sind uns Kinder aus allen Ländern und Kulturen willkommen.

 

Eure Kinder sind nicht eure Kinder.

Es sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht

des Lebens nach sich selbst.

Sie kommen durch euch, aber nicht von euch,

und obwohl sie mit euch sind,

gehören sie euch doch nicht

Ihr dürft euch bemühen, wie sie zu sein,

aber versucht nicht, sie euch ähnlich zu machen.

Denn das Leben läuft nicht rückwärts,

noch verweilt es beim Gestern.

Ihr seid die Bogen, von denen eure Kinder

als lebende Pfeile ausgeschickt werden.

 

 

(Khalil Gibran)






Stand der Konzeption: Januar 2015